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Igersheim liegt in der goldenen Mitte des "Lieblichen Taubertals" an der "Romantischen Straße", dem historischen Reiseweg vom Main bis zu den Alpen, umgeben von rebengrenzten Hängen und bewaldeten Höhen.

Ein Beweis für dieses Kleinod fränkischer Kulturlandschaft sind zahlreiche Kulturdenkmale, die von einer bedeutenden und bewegten Vergangenheit zeugen.

Mit unserer offiziellen Internetseite möchten wir Ihnen Informationen über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Igersheim näher bringen.

 

Miteinander wird ganz groß geschrieben

Doppeljubiläum Die Freiwillige Feuerwehr Igersheim gibt es seit 90 Jahren, der THW-Ortsverband feiert seinen 50. Geburtstag / Lockerer Festakt am Freitag

 

Hermann Michel (links) und Marco Wieczorek präsentieren das extra fürs Jubiläum kreierte T-Shirt, welches das Miteinander sichtbar dokumentiert.

 

THW und Freiwillige Feuerwehr bündeln die Kräfte: Zusammen haben die beiden Igersheimer Rettungsorganisationen ihre Jubiläen begangen – auf die etwas andere Art.

Igersheim/Harthausen. Ja, sie verstehen es zu feiern – wenn es einen Anlass dazu gibt. Im aktuellen Fall waren es gar fünf triftige Gründe, um sich selbst mal so richtig hochleben zu lassen: 90 Jahre Freiwillige Feuerwehr, 50 Jahre Technisches Hilfswerk, 50 Jahre Weihe der Feuerwehrfahne, 40 Jahre Jugendgruppe THW sowie 40 Jahre neues Feuerwehr-Gerätehaus in Igersheim.

Ein gemeinsamer Festakt der etwas anderen Art fand am Freitag in der Fahrzeughalle des THW in Harthausen statt. Auf große Reden war bewusst verzichtet worden, es herrschte eine lockere und gelöste Atmosphäre, wozu auch das Igersheimer Musikerduo „Dumbnuts“ (Martin Jung und Max Schwab) mit seinen gelungenen Einlagen wesentlich beitrug. Das Gesamtpaket fand großen Anklang – und soll seine Fortsetzung finden.

 

Synergieeffekte nutzen
Mit der Igersheimer Wehr, zu ihr gehören freilich auch die Abteilungen in den Ortsteilen, und dem THW, seit einer halben Dekade in Harthausen ansässig, haben sich zwei Blaulicht-Organisationen zunächst zwar nicht bewusst gesucht, aber doch schlussendlich gefunden. Seitdem würden die Synergieeffekte zum Wohle der Gesellschaft genutzt und bei Übungen oder Veranstaltungen gemeinsame Sache gemacht, wie die beiden Frontmänner, Feuerwehr-Kommandant Hermann Michel und THW-Ortsbeauftragter Marco Wieczorek, in ihrer gemeinsamen Begrüßung am Freitag unisono betonten. Beide Seiten würden davon stark profitieren.

Nach der Totenehrung blickte Hermann Michel, garniert mit einigen humorvollen Einlagen, auf die 90-jährige Historie der Igersheimer Wehr zurück. Er sprach von einer Pflichtwehr, die es bereits vor 1929 gegeben habe, bei der allerdings aufgrund ihres Zustandes seinerzeit „keiner mehr die Führung übernehmen wollte“. Nach langer Diskussion habe man sich schließlich dazu entschieden, eine Freiwillige Feuerwehr aus der Taufe zu heben. Unter der Kommandantschaft von Johannes Beil hätten sich stolze 76 Personen zur Gründungsversammlung eingefunden.

In den folgenden Jahren sei es gelungen, so Michel, die örtliche Wehr immer weiterzuentwickeln und neues Personal hinzuzugewinnen. Heute verfüge der Ort über eine gut funktionierende Abteilung, die sehr vom stets weiter entwickelten Feuerwehrbedarfsplan profitiere. Für die großzügige Unterstützung vonseiten der Igersheimer Verwaltung inklusive Gemeinderat sprach der Kommandant Bürgermeister Frank Menikheim und Kreisbrandmeister Alfred Wirsching seinen Dank aus.

Etwas ausführlicher blickte Hans Herschlein, THW-Urgestein und langjähriger Ortsbeauftragter von Bad Mergentheim, auf die Geschichte zurück. Er betonte, dass es in der Kurstadt anfänglich nicht einfach gewesen sei, sich dort nach der Gründung 1969 zu etablieren. Zunächst habe man sich in provisorischen Unterkünften ohne Heizung zurechtfinden müssen. Im Laufe der Jahre habe man sich in Waiser-, Au- und Buchenerstraße niedergelassen. Nach und nach habe man sich zudem fahrbare Untersätze angeschafft. „Doch zunächst haben wir uns vor allem mit Provisorien und Selbsthilfeaktionen über Wasser halten müssen“, führte Herschlein weiter aus.

Der Weg des THW-Ortsverbands nach oben sei zwar durch einige Hürden erschwert worden, aber letztlich nicht aufzuhalten gewesen. Hierbei habe man freilich auch von einer Neukonzeption stark profitiert, die von einigen Freiwilligen in die Hand genommen und erfolgreich fortentwickelt worden sei. Sämtliche Bereiche hätten in all den Jahren an Qualität hinzugewonnen, die Sektion Wasserschaden/Pumpe nannte Hans Herschlein „ein Aushängeschild des THW“.

Als Meilenstein gehe darüber hinaus der 4. Oktober 1979 in die Analen ein. Denn da sei die Jugendgruppe aus der Taufe gehoben worden. Und der heutigen Ortsverband Igersheim „leistet eine hervorragende Jugendarbeit“.

In ihrer Historie hätten die THW-Aktiven – aus dem Taubertal und darüber hinaus – bereits einige Male die Gelegenheit gehabt, sich auszuzeichnen und ihre Schlagkraft unter Beweis zu stellen. Als Beispiele nannte Herschlein eine Dürre 1976, als im Raum Creglingen für 20 000 Menschen Trinkwasser aufbereitet worden sei, das Fronleichnamshochwasser 1984 oder die Unterstützung der Erdbebenopfer 1988 in Armenien.

Weitere Auslandseinsätze habe THW-Verantwortliche nach Frankreich, Somalia, Sierra Leone Ruanda oder in den Sudan geführt. Ebenso nannte Herschlein die Unterstützung seinerzeit beim Elbe-Hochwasser, den Einsatz bei einem Zugunfall in Schrozberg sowie ein einem Brunnenunglück in Bernsfelden. Und auch bei zahlreichen Behelfsbrückenbauten sei auf die Hilfe des THW in der ganzen Zeit zurückgegriffen worden. Abschließend würdigte Herschlein das gute Miteinander und das ehrenamtliche Engagement aller, die damit ein Garant dafür seien, dass der Ortsverband so gut aufgestellt sei.

 

Muntere Talkrunde
Statt der üblichen Grußworte fand anlässlich des Jubiläums eine muntere Talkrunde statt. Igersheims Bürgermeister Frank Menikheim zeigte sich hocherfreut darüber, zwei solch aktive Blaulicht-Organisationen in seiner Kommune zu haben. Er würdigte deren Einsatz auf allen Gebieten und sagte beiden auch künftig die Unterstützung der Gemeinde zu. Kreisbrandmeister Alfred Wirsching, er überbrachte die Glückwünsche von Landrat Frank, meinte, dass die Tätigkeit als Feuerwehrmann oder -frau „noch immer ein Traumjob ist“ in einer sich stets verändernden Gesellschaft. Wie all seine Mitstreiter auf der Bühne, zeigte er sich überzeugt, dass es von Vorteil sei, wenn die Einsatzkräfte gemeinsame Sache machten.

Für das Rote Kreuz überbrachte dessen neuer Präsident für den Bereich Mergentheim, Professor Dr. Thomas Haak, die Grüße. Er betonte die Verbundenheit zu den anderen Einsatzkräften und sagte, dass dieses Miteinander im Ernstfall vor Ort bestens praktiziert werde. Er könne sich sehr gut vorstellen, dass künftig alle Einrichtungen, vor allem bei den Übungen, gemeinsame Sache machten. So werde man in der Öffentlichkeit noch besser wahrgenommen und könne so vielleicht auch bei der Gewinnung von Nachwuchs weiter vorankommen.

Dietmar Löffler, THW-Landesbeauftragter, und Andreas Schilder, Ortsbeauftragter des THW Künzelsau, hoben ebenso hervor, dass die Begriffe Miteinander und Gemeinschaft solch einen hohen Stellenwert hätten. Sie würden sich freuen, wenn noch mehr Frauen den Mut hätten, sich bei einer der Organisationen zu engagieren, was der Personalstärke zugutekäme. Die ohnehin gute Vernetzung in der Region könne sicher noch weiter ausgebaut werden, um auch in Zukunft weiter voranzukommen. Insgesamt müsse es gelingen, die Bevölkerung für die Arbeit der Rettungskräfte noch stärker zu sensibilisieren und dadurch dem Faktor Respekt wieder mehr Gewicht zu verleihen.

Bereitschaftsleiterin Jasmin Ambach machte für den DRK-Kreisverband und die Rettungshundestaffel Mergentheim ihre Aufwartung und hob ebenso die Bedeutung eines gut funktionierenden Miteinanders hervor. Glückwünsche überbrachten auch Vertreter der Feuerwehren aus Niederstetten, Weikersheim, Assamstadt und Finsterlohr, mehrerer regionaler THW-Ortsverbände sowie die Stadt Bad Mergentheim in Person von Bürgermeister-Stellvertreterin Manuela Zahn.

 

Ehrenmitgliedschaft verliehen
Mit von der Partie waren auch Abordnungen der befreundeten Wehren aus dem ostfriesischen Westrhauderfehn sowie dem sächsischen Drauschkowitz. Christian Mohrbach, engagiertes Mitglied der Abteilung aus dem Freistaat, hatte sich in den vergangenen 28 Jahren sehr um die Partnerschaft mit dem Igersheimer Kameraden verdient gemacht. Für dieses Engagement wurde er von Frank Menikheim und Hermann Michel zum Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Igersheim ernannt.

Abschließend blieb es den Frontmännern beider Organisationen, Michel und Wieczorek, vorbehalten, ein extra angefertigtes T-Shirt zu präsentieren, auf dem die enge Verbindung zwischen Feuerwehr und THW deutlich dokumentiert ist, gemäß des Jubiläumsmottos „Wir setzen ein Zeichen – gemeinsam stark“.

Der Abend hat gezeigt: Geteilte Freude ist doppelte Freude. Die Mitglieder beider Organisationen wollen auch künftig gemeinsame Sache machen – bei Einsätzen, beim Üben und beim Feiern.

 

© Fränkische Nachrichten, Montag, 09.09.2019

Neuer Notfallrucksack mit Corpuls AED

 

 

Neuer Notfallrucksack mit Corpuls AED in Dienst der Feuerwehr Igersheim eingesetzt.

Feuerwehrdienstleistende kommen immer wieder in die Situation, Erste Hilfe leisten zu müssen. Insbesondere im ländlichen Bereich sind die Freiwilligen Feuerwehren häufig die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort. So kommt es Beispielsweise bei einer Wiederbelebung für den Patienten auf jede Minute an. Je früher er qualifizierte medizinische Hilfe erhält, desto höher ist seine Chance zu überleben. Um hierfür bestens gerüstet zu sein, entschied sich die Feuerwehr Igersheim in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Igersheim zur Anschaffung eines hochwertigen Notfallequipments.

Ein Jahr lang wurde über das Spendenportal „Wir für hier“ der Volksbank Main-Tauber Spenden zur Anschaffung des Notfallrucksackes gesammelt. Aus den 120.000 €, welche dort für Ehrenamt & Soziales in der Region zur Verfügung stehen, erhielt die Freiwillige Feuerwehr Igersheim mit Ihrem Projekt zur Anschaffung eines Notfallrucksackes einen Teil davon gespendet.

Dieser neue Notfallrucksack ist mit einem voll umfänglichen Notfallequipment ausgerüstet. Hierzu zählen unter anderem Beatmungsbeutel, Blutzuckermessgerät, Stifneck und eine Absaugpumpe.
Außerdem ist ein Corpuls AED (automatisierter externer Defibrillator) auf dem Rucksack verlastet, welcher eine Reanimation bestmöglich unterstützt.
Somit sind die Einsatzkräfte perfekt ausgerüstet und eine Erstversorgung eines Notfallpatienten ist sichergestellt.

Natürlich sind die Feuerwehrmänner und -frauen ausgebildete Ersthelfer. Zusätzlich sind auf den Fahrzeugen noch Rettungssanitäter, Rettungsassistenten und Notfallsanitäter an Bord.
Um im Einsatzfall bestmöglich vorbereitet zu sein fand hierfür, an zwei Samstagen im März, ein Erste-Hilfe-Kurs des DRK KV Bad Mergentheim für die Feuerwehr Igersheim statt.
Neben Basics wie der Reanimation mit Beatmungsbeutel und AED oder das Anlegen eines Druckverbandes ging es auch um die Vertiefung und Intensivierung der Kenntnisse über Brandverletzungen, Rauchvergiftung, Möglichkeiten der Rettung und Primärversorgung aus einem verunfallten Fahrzeug, Rettung und Transport mit Hilfsmitteln (z.B. Krankentrage, Tragetuch) sowie die Unterstützung des Rettungsdienstes.


Für die Realisierung dieses Projektes bedankt sich die Freiwillige Feuerwehr Igersheim nochmals bei der Gemeinde Igersheim
sowie der Volksbank Main-Tauber.

 

 

© Feuerwehr Igersheim, Donnerstag, 11.04.2019

Blutspende 03/2019

 

 

© Feuerwehr Igersheim, Sonntag, 10.03.2019
 

eiko_icon eiko_list_icon Wasser im Keller

Techn. Hilfe > sonstige techn. Hilfeleistung
Techn. Hilfeleistung
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Einsatzort Details

Igersheim, Im Wiesengrund
Datum 03.07.2019
Alarmierungszeit 21:19 Uhr
Einsatzende 22:35 Uhr
Einsatzdauer 1 Std. 16 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Igersheim
  • LF 8/6
Fahrzeugaufgebot   LF 8/6
Techn. Hilfeleistung

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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 01/01/1970 - 01:00 Uhr